Geschichte der Bücher

Das Buch ist in der heutigen Zeit ein Gebrauchsgegenstand. Es wird verschiedensten Bedingungen ausgesetzt und muss darum sehr strapazierfähig sein. Die meisten Bücher bestehen aus Pappe und Papier, denn diese Materialien sind biegsam, reißfest und leicht. Welches Papier verwendet wird, liegt in der Hand des Buchgestalters.

Geschichte des Buchdrucks:

Der Erfinder des Buchdrucks ist Johannes Gutenberg. In den Jahren 1450 bis 1500 wurde der Buchdruck auch Wiegendruck oder Inkunabel genannt. Etwa 200 Jahre zuvor wurde in Korea ein Buchdruck aus beweglichen Lettern erfunden. Das war höchstwahrscheinlich eine Weiterentwicklung chinesischer Druckmaschinen aus dem 11. Jahrhundert.
Die Technik verbreitete sich schnell, auch in Europa. Durch ständige Verbesserungen in der Papierherstellung und der Druckmaschinen wurde das Buch schnell zur Massenware. Das war ein sehr großer Schritt für die Menschheit, denn Wissen konnte so viel einfacher festgehalten und auch weitergegeben werden.

Im 20. Jahrhundert entstanden die ersten Bücher in Schrift und Bild. Sie hatten schon ein sehr hohes Niveau und sind in die Druckgrafik einzuordnen. Solche sogenannten Künstlerbücher wurden nur in sehr kleinen, meist limitierten Auflagen herausgegeben.Buchgestalter oder Künstler konzipieren die gesamte Buchgestaltung. Der Aufbau und die Materialien haben großen Einfluss aus das komplette Aussehen. Die Gestaltung des Einbandes ist die wahrscheinlich wichtigste Aufgabe. Der Leser muss neugierig werden und gespannt sein auf das, was ihn erwartet.